1,1 Millionen Euro für die jüdischen Gemeinden in Kiel

Dazu erklärt der Kieler Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU Kiel Tobias von der Heide:

Die jüdischen Gemeinden in Kiel werden von zusätzlichen Haushaltsmitteln in Höhe von 1,1 Millionen Euro für Investitionen profitieren. Die zusätzlichen Mittel konnten durch Haushaltsüberschüsse zur Verfügung gestellt werden. Dazu erklärt der Kieler Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU Kiel Tobias von der Heide:

„Ich freue mich sehr, dass wir aus dem Landeshaushalt durch den Haushaltsüberschuss zusätzliche Mittel für die jüdischen Gemeinden in Kiel zur Verfügung stellen können. In den vergangenen Wochen haben wir oft über die Stärkung des jüdischen Lebens in Deutschland und Schleswig-Holstein gesprochen. Wir wollen ein deutliches Bekenntnis gegen Antisemitismus setzen. Jetzt lassen wir den Worten erneut auch Taten folgen. Zusätzliche Mittel gab es bereits durch den Abschluss eines neuen Staatsvertrages mit den jüdischen Landesverbänden, Investitionsmittel aus dem Impulsprogramm des Landes und zusätzliche Mittel für die Sicherheit der jüdischen Gemeinden in Schleswig-Holstein.

Die Gelder dienen dazu, die neue Synagoge in der Waitzstraße so zu sanieren, dass dort Gottesdienste stattfinden können und Schulklassen und andere Besuchergruppen empfangen werden können. Damit entsteht ein neuer sichtbarer Ort in der Kieler Innenstadt, an dem jüdisches Leben stattfindet und an dem darüber informiert wird. Weiter soll mit den Mitteln ein Anbau der Synagoge in der Wikingerstraße in Gaarden unterstützt werden. Dabei wird es auch darum gehen, gerade den älteren Gemeindemitgliedern einen barrierefreien Zugang zu Gottesdiensten und Veranstaltungen zu ermöglichen. Auch hier sollen Räumlichkeiten entstehen, die für Besuchergruppen genutzt werden können.

Beide Baumaßnahmen leisten einen großen Beitrag dazu, damit jüdisches Leben in der Landeshauptstadt sichtbar ist. Diese Sichtbarkeit ist einer der wichtigsten Beiträge gegen Antisemitismus.“

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