Wunsch und Wirklichkeit liegen bei der SPD weit auseinander

SPD schafft keine Sozialwohnungen, wo man es kann

22.12.2021, 22:06 Uhr

Zur Berichterstattung in den Kieler Nachrichten über nur 15 Prozent sozialen Wohnungsbau an der Hörn sowie zu der Forderung der SPD nach 3.000 Sozialwohnungen pro Jahr erklärt der Kieler Landtagsabgeordnete Tobias von der Heide:

„Die Forderungen der SPD zum sozialen Wohnungsbau passen nicht zum eigenen Handeln. Exemplarisch wird das wieder an der Hörn bei uns in Kiel deutlich. Von den geplanten 30 Prozent sozialen Wohnungsbau können nur 15 Prozent umgesetzt werden. Es finden sich auch noch weitere Beispiele. In kaum einer anderen Stadt in Westdeutschland ballt sich Armut in so wenigen Stadtteilen wie Gaarden und Mettenhof. Das ist das Ergebnis einer verfehlten Wohnungsbaupolitik auf der kommunalen Ebene. Wenn die SPD jetzt auf Landesebene jährlich 3.000 Sozialwohnungen fordert, findet das grundsätzlich unsere Unterstützung. Die SPD müsste allerdings dort, wo man Verantwortung trägt, mithelfen, diese Ziele zu erreichen. Das Gründen einer öffentlichen Wohnungsbaugesellschaft schafft erstmal keine Wohnungen. Wunsch und Wirklich liegen da weit auseinander. Die Landesregierung hat ihre Hausaufgaben gemacht und die Fördermöglichkeiten noch einmal deutlich erhöht. Das müssen Städte wie Kiel jetzt auch nutzen.“