Grondke und Kämpfer müssen liefern!

Meimersdorf darf nicht 20 Jahre dauern

Zum Ausstieg der DSK-BIG aus dem Neubauprojekt in Meimersdorf erklärt der Kieler Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Tobias von der Heide: 

„Der Preisdruck auf Wohnungsmarkt kann am besten mit neuen Wohnungsbauprojekten reduziert werden. Bauen, bauen, bauen! – hilft gegen hohe Mieten und hohe Immobilienpreise für das Eigenheim in Kiel und der ganzen Region. Der Ausstieg der DSK-BIG bei dem Projekt Meimersdorf zeigt, dass Wohnungsbau für die Baudezernentin Doris Grondke und den Oberbürgermeister Ulf Kämpfer keine Priorität hat und man mit großen Projekten überfordert ist.

Dabei handelt es sich mit 1600 Wohneinheiten um eines der größten Wohnungsbauprojekte in ganz Schleswig-Holstein. Am Ende wird es 20 Jahre gedauert haben, bis die ersten Häuser stehen. Andere Städte realisieren Projekte dieser Art in weniger als die Hälfte der Zeit. Wenn die Stadt solche Probleme hat, muss sie sich von Profis externe Hilfe holen. Es reicht nicht in Sonntagsreden die Bedeutung des Wohnungsbaus hervorzuheben. Grondke und Kämpfer müssen auch liefern. Es zeichnet sich heute schon ab, dass die gleichen Verzögerungszeiträume beim MFG5-Gelände zu erwarten sind. Die Stadt kann keine Großprojekte. 

Mittlerweile fällt auf, dass gerade das Baudezernat bei der Umsetzung von großen politischen Herausforderungen überfordert ist. Neben dem Wohnungsbau gibt es auch erhebliche Probleme bei der Reduzierung des Sanierungsstaus an Kieler Schulen und bei der Gestaltung der Verkehrspolitik in unserer Stadt. Der Oberbürgermeister sollte überlegen, ob die Verwaltung hier richtig aufgestellt ist.“


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