Krisenkommunikation der Stadt Kiel muss überprüft werden

Behörden müssen gemeinsam kommunizieren

Zur heutigen Innenausschusssitzung des Schleswig-Holsteinischen Landtages erklärt der Kieler Landtagsabgeordnete Tobias von der Heide:

„Im Innenausschuss ist heute deutlich geworden, dass die Krisenkommunikation der Landeshauptstadt Kiel dringend überprüft werden muss. Im Rahmen der Polizeieinsätze der tragischen Mordfälle in Altenholz und Kiel hat die Stadt die Falschmeldung einer Amoklage verbreitet, ohne sich bei den zuständigen Behörden über den wirklichen Sachverhalt zu informieren. Das hat zu einer Verunsicherung in der Bevölkerung geführt, die vermeidbar gewesen wäre. Das wurde heute auch durch die Stadt im Ausschuss bestätigt. Daneben fehlt nach Expertenmeinung der Sprache auf den Social-Media-Kanälen der Stadt Kiel die notwendige Distanz und Sachlichkeit im Krisenfall. Es muss ein klares Vorgehen der Stadt Kiel in der Kommunikation mit anderen Sicherheitsbehörden geben sowie einen klaren Kommunikationsplan in Krisensituationen.“

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