Tobias von der Heide, MdL
Besuchen Sie uns auf http://www.tobias-vonderheide.de

DRUCK STARTEN


Aktuelles
01.06.2021, 18:01 Uhr
Das Frauenhaus Kiel als ein Ort der Zuflucht, des Schutzes und der Beratung
Bei der Förderung müssen wir gemeinsam Verantwortung übernehmen
Der Kieler Landtagsabgeordnete Tobias von der Heide, MdL, hat die ‚Initiativgruppe Frauenhaus Kiel e. V.‘ und die ebenfalls im Haus befindliche Beratungsstelle ‚Die Lerche‘ besucht und einen intensiven Austausch mit der Leitung und den Mitarbeiterinnen der Einrichtung geführt. Zu diesem Besuch erklärt er das Folgende:
„Jeden Tag versucht ein Mann seine (Ex-)Ehefrau, seine (Ex-)Partnerin zu töten. Jeden dritten Tag gelingt es ihm. Das sind keine Beziehungsdramen. Es handelt sich um einen kaltblütigen Mord. Damit es jedoch nicht zum Äußersten kommt, brauchen wir einen effektiven Schutz für Frauen und ihre Kinder. Daher begrüße ich es ausdrücklich, dass die Landesregierung die Frauenhäuser und Beratungsstellen stark finanziell unterstützt und die Förderung weiter ausgeweitet hat. So erhalten die Frauenhäuser und Beratungsstellen zusätzlich 2 Millionen Euro sowie 100.000 Euro für die Mietnebenkosten. Daneben wurden auch erhebliche Investitionsmittel zur Verfügung gestellt.

Die ‚Initiativgruppe Frauenhaus Kiel e. V.‘ und die Beratungsstelle ‚Die Lerche‘ leisten einen unverzichtbaren Beitrag für akut von Gewalt bedrohte und betroffene Frauen und ihre Kinder. Das autonome Frauenhaus in Kiel wurde 1978 gegründet und setzt sich seither unermüdlich für den Schutz von Frauen sowie für die Stärkung von Kinderrechten ein.

Im Frauenhaus in Kiel bekommen die Betroffenen Zuflucht, Schutz und professionelle Beratung und Hilfe. Aufgrund einer historisch gewachsenen Besonderheit befinden sich die ‚Initiativgruppe Frauenhaus Kiel e. V.‘, die Beratungsstelle ‚Die Lerche‘ sowie das KiK-Netzwerk unter einem Dach, sodass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eng miteinander zusammenarbeiten und die daraus entstehenden Synergieeffekte nutzen können. Ich bin beeindruckt von dem langen Engagement vom Trägerverein. Das ist keine Selbstverständlichkeit.

Mir ist sehr bewusst, dass das Frauenhaus in Kiel unter einem Platzmangel leidet. Daher werde ich mich als Kieler Landtagsabgeordneter dafür einsetzen, dass der Bau des zweiten Gebäudetrakts vorangetrieben wird und gute Lösungen für den Übergang gefunden werden. Auch die finanzielle Situation des Frauenhauses in Kiel muss gesichert sein. Dafür stehen der Bund und das Land, aber auch die Landeshauptstadt Kiel als zuständige Kommune in der Pflicht. Dieser Verantwortung müssen wir gemeinsam noch besser gerecht werden.“